Die Alpentiere im steirischen Ennstal
Das Hochgebirge der Alpen im Ennstal in der Steiermark war für viele Tierarten schon immer eine Herausforderung. Im Laufe der Geschichte passte sich die Tierwelt an die rauhen Begebenheiten des Gebirges an. Einige Tierarten halten Winterschlaf, andere wiederum wechseln ihr Kleid, indem ihnen für die Wintermonate ein dichterer Pelz oder Federnkleid wächst.
Andere sogenannte Waldbewohner fallen in einem Winterschlaf. Dabei fressen sich diese Tiere während dem Sommer einen Winterspeck an, von dem sie bei der Winterruhe zerren.
Die Vielfalt der Alpentiere ist so enorm, dass die Vorstellung aller Lebewesen die Seiten sprengen würde. Vorrangig werden die Tiere im Ennstal rund um Schladming und Rohrmoos Untertal vorgestellt. Wir bemühen uns, dies jedoch im Laufe der Zeit zu erweitern und auch andere Regionen einzubinden.
Der Lebensraum des Rothirsch sind Wälder und Auen. Der Hirsch erreicht ein Gewicht zwischen 90 und 400 Kilogramm. Das Geweih wird jährlich erneuert und dabei vergrößert. Dieses Tier ernährt sich von Gras, Kräuter, Pflanzenteile und Pilzen. Die harten Wintermonate fordern viele Opfer der Hirsche.
Der Steinbock hat sein Revier im hochalpinen Gelände. Der Steinbock ist ein wahrer Klettermeister. Diese Tiere klettern in Regionen, wo der Mensch ohne Hilfsmitteln schon längst chancenlos wäre.
Das Murmeltier kommt auf sonnigen Lagen im Hochgebirge vor. Ein Murmeltier ist sehr scheu, sodass Menschen dieses Tier selten zu Gesicht bekommen. Manchmal hört man ihr Pfeifen von den sogenannten Wachposten. Diese Nagetiere gehören zu den Winterschläfern.
