Der höchste Gipfel in den Schladminger Tauern
Der Hoch Golling ist mit 2.862 Meter Seehöhe der höchste Berg in den Schladminger Tauern. Er bildet die Grenze zwischen der Steiermark und Salzburger Lungau.
Oberhalb der sogenannten Gollingscharte gibt es zwei Varianten.
Empfehlenswert zum Bergwandern ist der normale Steig, während der Steig über den Nortwestgrat nur für erfahrene und schwindelfreie Bergsteiger zu erklimmen ist.
Vom Gasthaus Riesachfall erstreckt der markierte Wanderweg in südliche Richtung in das Steinriesental und in weitere Folge zur Gollinghütte.
Vom anschließenden Gollingwinkl erreicht man dann die Gollingscharte über einen sehr steinigen Boden. Danach gehts steil aufwärts über grobe Steinplatten Richtung des Gipfels.
Die Gehzeit beträgt rund 5,5 Stunden und man überwindet 1.800 Höhenmeter.
Zusatz:
Nur für Geübte und Trittsichere zu empfehlen.
Gerald aus Salzburg schrieb am 25.05.2009:
Am 30. August 2008 beschlossen Klaus, Richard und ich, einmal den Hoch Golling zu besteigen.
Wir setzten unserer Tat gleich am nächsten Tag in der Früh um. Aufstehen um 04.00 Uhr, oh schreck lass nach. Nach kurzem Hin und Her konnte ich mich doch zum Aufstehen aufraffen. Das Frühstück war gestrichen, nur ein kleiner Schluck Kaffee. Gott sei Dank hatte ich den Rucksack schon am Abend zuvor gepackt.
Also ins Auto, meine beiden Freunde abgeholt und dann nach Rohrmoos zum Parplatz Riesachfall gefahren.
Etwa gegen 05.30 Uhr haben wir unser Bergtour begonnen. Der Weg zur Gollinghütte erschien uns endlos. Aber in der Zwischenzeit wurde es wenigstens hell.
Auf der Hütte angekommen machten wir eine kurze Rast. Anzumerken wäre noch, dass es ziemlich frisch war an dem Tag. Im Laufe des Morgens wurde es aber immer wärmer, ab der der Gollingscharte sogar zu warm.
Wir drei sind zwar im Bergsteigen geübt, wollten aber auch nichts herausfordern. Deshalb stiegen wir auf dem leichteren Weg in Richtung Gipfel hinauf.
Etwa gegen 10.00 Uhr kamen wir am Gipfel an. Wir glaubten, dass wir die ersten an diesem Tag sein werden. Irrtum, laut Gipfelbuch waren schon einige vor uns da. Diese Bergsteiger müssen über die Landawierseehütte (Lungau) abgestiegen sein.
Wir genossen mindestens eine Stunde die Ruhe auf dem Gipfel.
Nach und nach kamen weitere Bergsteiger und gesellten sich zu uns. Kurz vor Mittag machten wir uns auf dem Weg ins Tal.
Eigentlich wollten wir in der Gollinghütte zukehren, jedoch waren wir so im "Tritt", dass wir einfach weitergingen. Schlussendlich am Parkplatz Riesachfall angekommen, kehrten wir in dem dortigen Gasthaus ein.
Trotz ausreichender Jause hatten wir drei einen Riesenhunger. Wir wurden bestens bedient, dieses Gaststätte kann man nur empfehlen.
Viele Grüße aus Salzburg,
Gerald, Klaus und Richard.
