Die Natur in den Schladminger Tauern
In den Schladminger Tauern ist der Gesteinsaufbau vielschichtig und kompliziert. Oft verbreitet treten Gneise auf, die häufig aus Graniten entstammen. Gneise sind rauh und fest, hingegen sind die Schiefergesteine brüchig. Zudem tauchen immer wieder Glimmerschiefer und Ennstaler Phyllite, die im Nahbereich der Enns vorhanden sind, auf. Gebietsweise ist Marmor in den Felsen enthalten. So zum Beispiel in Kleinsölk.
Charakterisch für diesen Teil der Alpenregion sind unzählige Kare, Schluchten, bizarre Felsformationen und die große Anzahl an größeren und kleineren idyllisch gelegenen Bergseen, die oftmals mit sehenswerten zum Teil tosenden Bächen und Wasserfällen versehend sind.
Fauna und Flora:
Das Hochgebirge der Alpen im Ennstal war für viele Tierarten schon immer eine Herausforderung.
Im Laufe der Geschichte passte sich die Tierwelt an die rauhen Begebenheiten des Gebirges an. Einige Tierarten halten Winterschlaf, andere wiederum wechseln ihr Kleid, indem ihnen für die Wintermonate ein dichterer Pelz oder Federnkleid wächst.
Andere sogenannte Waldbewohner fallen in einem Winterschlaf. Dabei fressen sich diese Tiere während dem Sommer einen Winterspeck an, von dem sie bei der Winterruhe zerren.
Der Waldaufbau wird von Nadelhölzern dominiert, wobei hier die Fichte am häufigsten verbeitet ist. In den niedrigeren Regionen kommen auch Laubbäume vor.
Die Vielzahl an Blumen und Sträucher prägen die Landschaft. In den hochalpinen Lagen findet man noch das Edelweiß, die wohl sagenumwogendste und berühmteste Blume.
Weit verbreitet sind noch die unter Naturschutz stehenden Alpenblumen wie zum Beispiel Enzian, Eisenhut, Alpenglöckchen, Berghauswurz und Herbstzeitlose.
Pilze:
Die Pilze, welche im Wald unter Bäumen oder Sträucher gefunden werden, stellen nur die Fruchtkörper dieser Gewächse dar.
Die Fruchtkörper dienen nur zu dem Zweck, riesige Menge Sporen zu produzieren. Diese werden dann durch witterbedingte Einflüsse verbreitet. Der eigentliche Pilz lebt als feines Gespinst und Fäden unter Tage. Die meisten Pilze brauchen für ihre Existenz Bäume oder Sträucher und gehen daher Symbiosen ein.
Die Pilzgewächse haben einen großen Anteil am ökologischen Gleichgewicht in der Natur.
Bewegung in der Natur:
Es gibt im Leben wohl nicht viel Gesünderes als die Bewegung in der Natur. Kinder werden sogar in ihrer Entwicklung geprägt, da sie die Natur wie einen Abenteuerplatz sehen. Egal ob sie Spielen, Laufen, auf Bäume klettern oder mit großen Augen die Pflanzen und Tiere bestaunen.
Weitere sehenswerte Fotos aus dem Bereich Natur, Tierwelt und Landschaft in Europa präsentieren Monika und Klaus.
