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Burgenland - das jüngste und östlichste Bundesland Österreichs.
Das jüngste Bundesland und kam erst im Jahre 1921 zu Österreich.
Landschaftlich ist Burgenland gegenüber der anderen Bundesländer einzigartig. Der höchste Punkt ist nur 881 Meter hoch. Dort befinden sich die allerletzten Ausläufer der Alpen. Die weiten Ebenen sind das Tor zu Ungarn. Der Neusiedlersee ist schon beinahe mit einem Meer vergleichbar.
Dieser See bietet Brutplätze vieler verschiedener Vorgelarten. Die Hauptstadt Eisenstadt ist relativ klein.
Das Wahrzeichen ist das Schloss Esterhazy.
Südburgenland ist unser Favorit.
Wir hielten uns besonders oft unterhalb von Stegersbach auf und fanden die weitläufigen Ebenen bei Moschendorf bis Eberau als sehr angenehm. Aber auch südlich von Güssing waren wir von den Orten Hagensdorf, Deutsch Bieling und Luising sehr angetan. Wir schätzten die ruhige Gegend sehr. Besonders ist uns aufgefallen, dass die Gemeinden und Hausbesitzer ihre Grünflächen und Strassenränder häufig geschnitten haben.
Bei manchen Autofahrten durch die vielen Gemeinden, auch zwischen Stegersbach und Jennerstorf, liessen sich manche Häuser anschauen, die seit langer Zeit unbewohnt sind. Leider sind die Fassaden sehr unschön geworden, weil sich niemand darum kümmert.
Insgesamt überwiegen die positiven Eigenschaften Südburgenlands deutlich! Je nach Ort findet man sehr günstige Unterkünfte, die einem einen längeren Aufenthalt ermöglichen. Die Einheimischen sind sehr freundlich und verblüffen während der Vorbeifahrt mit einem Winken.
Sich beim Vorbeigehen zu grüssen ist in vielen Orten fast ausgestorben. Aber es gibt sie noch!
Vielen Dank an Urs Bernhard für diese Eindrücke aus dem Südburgenland.